MBC Büdingen Logo

Startseite Wir über uns Jugend
Vereinsgelände Termine Liga/Formulare
Stadtplan Kontakt Aktuelles Impressum


Version 1:
Zunächst begann alle mit einem Arduino Pro Mini welcher bereits mit 3,3V läuft.



Als allererstes gab es nur eine Geschwindigkeitsstufe und eine Abstandssteuerung, welche sofort stoppte wenn ein Fahrzeug erkannt wurde. Dies wurde nach und nach verfeinert. Die Fahrzeuge konnten langsam anfahren und abbremsen, aber das ganze war noch viel zu unsanft, weswegen die Abstandssteuerung deutlich verbessert werden musste. Um den Motor anzusteuern wurde der Motorcontroller L293D verwendet. Die Steuerung wurde immer größer, doch der Platz in den LKW leider nicht, weshalb es nur möglich war große LKW umzubauen.
Schnell wurde auch klar, dass das Fahrzeug Lichter benötigt. Also wurde auch das einprogrammiert, was relativ einfach ging. Die nächste Frage die sich stellte: Wie steuere ich per Hand ein Fahrzeug. Man möchte nämlich selbst auch Situationen nachspielen und erleben. Deshalb kam dann die Implementierung eines IR-Empfängers, welcher Befehle einer simplen Fernbedienung entgegennehmen kann.
Eine Einstellung der Geschwindigkeit oder die Helligkeit der einzelnen LEDs gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. So hatte jedes Fahrzeug theoretisch die gleiche Geschwindigkeit. Doch durch Gewichtsunterschiede und verschiedener gut laufender Getriebe fuhr jedes Fahrzeug unterschiedlich schnell. Dies wurde gelöst, indem der Programmcode für jedes Fahrzeug, was bisher gebaut war, angepasst wurde. Nicht sehr optimal.


Version 2:
Jetzt wurde versucht die Platine zu verkleinern. Man kam zu dem Schluss die Decoder selbst herzustellen. Also musste erstmal erfolgreich eine Platine geätzt werden und danach wurde der gleiche Chip wie auf dem Arduino Mini Pro auf die eigene Platine gelötet. Somit blieb der bereits geschriebene Code weiter verwendbar.
Auch der Motortreiber wurde auf der Platine als SMD Variante untergebracht. Leider verbrauchte dieser immernoch zu viel Platz, weshalb es gleich zu Verison 3 weiter ging.


Version 3:
Der aktuelle Stand



Um unserem System endlich einen Namen zu geben, haben wir es CarDuino getauft.
Nun sind die bereits benötigte Widerstände für die Abstandssteuerung eingebaut. Dann wurden Blinker und Blau- bzw. Gelblichter einprogrammiert. Für Blau- bzw. Gelblichter gibt es 4 Ausgänge, welche eine unabhängige Blinkfrequenz haben. Zusätzlich gibt es noch einen Ausgang für Frontblitzer. Die Ausgänge für die Scheinwerfer, Rücklichter und Positionslampen werden an PWM (pulsweitenmodulierte) Ausgänge angeschlossen. Dadurch können die angeschlossenen LEDs gedimmt werden. Oder es wird nur eine LED für das Rücklicht und das Bremslicht benötigt. Denn wenn das Fahrzeug bremst, leuchtet die Rücklicht LED heller. Somit kann sich der Verdrahtungsaufwand für eine Bremslicht LED gespart werden.

Der aktuelle Schaltplan:


Des Weiteren kam eine Update Buchse hinzu. Diese war nötig, um Paramter wie die Geschwindigkeit oder auch die Helligkeit von LEDs einzustellen. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten wie die Brems- oder Beschleunigungsgeschwindigkeit, die Empfindlichkeit der Fototransistoren einzustellen. Im gleiche Zuge wurde ein Programm für Windows geschrieben, um möglich leicht die Parameter ändern zu können.



Es kamen danach noch einige Sonderfunktionen hinzu. Z.B kann ein Fahrzeug als Kehrmaschine definiert werden. Diese kann über eine IR LED einen Impuls bekommen, um ihr Programm zu starten. In diesem Falle bleib die Kehrmaschine erstmal mit dem rechten Blinker stehen. Dann gehen die Warnblinker an und kurz darauf die Gelblichter. Daraufhin fährt sie mit der mittleren Geschwindigkeit eine eingestellte Zeit weiter und bleibt wieder stehen. Sie schaltet alles aus und fährt ganz normal weiter.
So ähnlich verhält sich es mit der Bus Sonderfunktion. Dort wird die Innenbeleuchtung anstatt der Gelblichter angeschaltet. Die Fahrgäste sollen natürlich etwas sehen wenn sie aus- und einsteigen.

Mit der dritten Version sind wir für uns an dem Punkt angekommen, dass es super genial ist die Fahrzeuge zu beobachten wenn sie ihre Runden über unsere Anlage drehen. Es gibt so gut wie gar keine Aussetzter mehr. Jedoch wird immer weiter optimiert und getüftelt, um alles noch realistischer zu gestalten.